Mehr als Majo…
Ob auf warmem, krossem Landbrot gestrichen, zu goldbraun frittierten Patatas Bravas gereicht oder als Begleiter zu zarten Pimientos de Padrón und Meeresfrüchten – Aioli verbindet alle Elemente auf dem Teller und macht schlichtweg süchtig. Ein absolut ehrlicher, unverzichtbarer Genuss!

Ich liebe die samtig-cremige, strahlend gelb-weiße Emulsion, die schon beim Öffnen des Schälchens ihren intensiv-würzigen Duft verströmt: die echte Aioli!
Sie ist das flüssige Gold der mediterranen Küche und die unangefochtene Seele jedes spanischen Tapas-Abends.
Schlicht in ihren Zutaten – feinstes natives Olivenöl extra, frischer Knoblauch, eine Prise Meersalz und etwas Zitronensaft –, aber umso gewaltiger im Geschmack.
Der erste Löffel liefert die volle Packung: Cremige Milde trifft auf die feurige, aromatische Schärfe des Knoblauchs.
Weinempfehlung
Da der Knoblauch sehr dominant sein kann und das Olivenöl nach Frische verlangt, braucht Aioli Begleiter mit schöner Säure oder spritzigem Charakter:
- Verdejo (D.O. Rueda): Knackig, kräutrig und mit frischen Zitrusnoten – er schneidet ideal durch das fette Öl und gleicht den knoblauchwürzigen Abgang aus.
- Cava (Brut Nature): Die feine Perlung des spanischen Schaumweins reinigt den Gaumen nach jedem Bissen perfekt und bringt spielerische Leichtigkeit an den Tisch.
Was ich mag: ein frisches Baguette aus dem Ofen ist der ideale Begleiter zu der Aioli




